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Stellungnahme der SGTM zum VVK-Entwurf |
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In einem Brief an Bundesrat Couchepin nimmt die SGTM Stellung zu der Verordnung über die Versicherungskarte für die obligatorische Krankenpflegeversicherung (VVK).
Auszug aus dem Brief: "Es besteht in der laufenden Diskussion die Gefahr , dass die vorgeschlagene Einführung der Versichertenkarte mehr Probleme als Lösungen auf dem Weg zu einer Gesundheitskarte generieren könnte. Die zu erwartenden Schwierigkeiten werden sowohl politischer, ökonomischer als auch technischer Natur sein. Um dieser Gefahr entgegen zu wirken, müssen folgende Massnahmen ergriffen werden: Die SGTM empfiehlt die folgenden Massnahmen: - Definition und Aufbau einer auf die Bedürfnisse des Schweizerischen Gesundheitswesen ausgerichteten nationalen Sicherheitsinfrastruktur
- Kernelement deiser Sicherheitsinfrastruktur sollte ein Identitätsmanagement sein, das auf einem ein-eindeutigen Identifikator beruht, der wiederum in die dafür notwendigen normativen und organisatorischen Massnahmen eingebettet sein muss.
- Diese Funktionalität kann, muss aber nicht, auf einer Chipkarte implementiert sein, es sind dafür auch andere Funktionsträger einsetzbar.
- Entscheidend ist die Festlegung der notwendigen Standards, wobei dere Interoperabilität nur durch eine Konsensusfindung aller beteiligten Akteure ermöglicht wird.
- Wie in andern Ländern auch, müssen diese Elemente Teil einer nationalen eHealth-Architektur sein, einem zentralen Element jeder nationalen eHealth-Strategie.
- Dafür braucht die Schweiz eine Organisation, welche die entscheidenden Akteure sowie deren Kompetenzen als Public Private Partnership zusammenbringt.
- Selbstverständlich kann eine eHealth-Strategie nur dann sinnvoll umgesetzt werden, wenn sie Teil einer übergeordneten nationalen Gesundheitsstrategie ist. "
Den Ganzen Brief können sie hier als PDF lesen. |